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Leichter leben mit Arthrose
Neue Methode verzögert den Gelenkersatz
Echo der Frau - 17.6.2009 - Kniearthrose zählt zu den am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten. Sie führt dazu, dass allein in Deutschland jedes Jahr über 100 000 künstliche GeIenke eingesetzt werden müssen.
Doch nicht immer ist eine Prothese die beste Wahl. Insbesondere bei jüngeren und sportlich aktiven Menschen hat der Erhalt des eigenen Gelenks die oberste Priorität. Hier bietet sich als schonende Alternative die so genannte Bioprothese an.
Prof. Jürgen Toft, Gründer und Leiter des gleichnamigen Knie-Zentrums in München, erläutert Begriff und Verfahren der Bioprothese. "Das Ganze leitet sich vom Heilungsprozess ab. Der Körper wird durch einen Eingriff zur Knorpelbildung angeregt. So entsteht eine biologische, weil körpereigene Prothese."
Zunächst werden endoskopisch (mit kleinsten Instrumenten) Knorpelteile abgetragen, bis der Knorpel leicht blutet. Dieser Vorgang führt zur versträrkten Eigenproduktion von Knorpelfasern. Zusätzlich können - damit es schneller geht - Stammzellen aus dem Knochenmakr des Patienten verabreicht werden.
"Diese sanfte, risikoarme OP sorgt dafür, dass das eigene Gelenk bis zu 15 Jahre länger erhalten bleibt", so Toft.





















